Geocaching in Prag VI – Fazit

12. Juni 2012 at 15:57 (Geocaching)

Prag ist der ideale Platz für Stadt-Geocacher. Es gibt wirklich unfassbar viele Caches! Allerdings muss man die Sprachbarriere überwinden. Für Nicht-Tschechen ist z.B. die Reihe 1891 von Mel-Man sehr zu empfehlen. Es handelt sich um englischsprachige Cachebeschreibungen und sehenswerte Orte.

Die Favoritenpunkte sind für Prag – wie bereits beschrieben – ein guter Anhaltspunkt, jedoch darf man nicht zu viel erwarten. Viele Favoritenpunkte bedeuten in der Regel „Touricaches“: schöner Ort und verständliches Listing. Jedoch darf man kein absolutes Cachehighlight erwarten. Die Caches sind – aufgrund ihrer Mehrsprachigkeit – einfach allesamt sehr hoch frequentiert und kommen allein deswegen auf eine sehr hohe Zahl an Favoritenpunkten. Absolut, nicht relativ! Man sollte deshalb unbedingt darauf achten, wie oft ein Cache insgesamt geloggt wurde, dann relativiert sich manch hohe Punktezahl. Es lohnt sich auf jeden Fall, von Hand zu Fuß nach Caches zu suchen, die vielleicht nicht unbedingt jeder Geocaching-Tourist aufsucht. So fanden wir z.B „FTF !! FTF !! FTF !!“ (GC14MW7) sehr schön, obwohl er etwas außerhalb liegt und „nur“ um die 100 Favoritenpunkte hat. Es ist also wie immer: Recherche im Vorfeld lohnt sich am Ende!

Vor Ort ist meist Vorsicht angesagt: in der Innenstadt ist IMMER was los. Mehr als einmal suchten wir an Cachekoordinaten umsonst, auf die Hände Umherstehender mussten wir stattdessen achtgeben. Prag hat sich als Cacherhochburg international herumgesprochen!

Und als selbsternannte Pragexpertin gebe ich euch einen wichtigen Tipp mit auf eure Reise: übertreibt’s mit dem Cachen nicht, Prag hat nämlich noch viel mehr zu bieten. In einer Pivnice findet ihr bestimmt keinen Cache 😉 Es ist wie immer und überall: Geocaches sind ein super Wegweiser in einer fremden Stadt. Man sieht wahrscheinlich zauberhafte Orte, die in keinem Reiseführer stehen. Aber wer nur seine Statistik verbessern will und von Cache zu Cache rennt ohne sich umzusehen, der hat ordentlich was falsch gemacht. Das hat Prag nicht verdient!

Hier leider eine sehr traurige Geschichte aus Prag, wie das Geocaching keinesfalls enden sollte 😦 Also bitte, bringt euch und andere Geocacher nicht in Gefahr – weder in Prag noch sonstwo – es ist bloß ein Hobby!

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Geocaching in Prag V – Tag 4, Nürnberg

12. Juni 2012 at 14:31 (Geocaching)

Der nächste Tag war unser einziger wirklicher Urlaubstag: wir lungerten nur auf der Wöhrder Wiese herum. Sonne, Frisbee, Biergarten! Es gab dann noch 2 Caches für uns und eine kleine Lektion in Sachen Straßenverkehrsordnung: Samstag ist ein Werktag! Leider kostete uns diese Erkenntnis 20€. Danach ging’s ohne weitere Unterbrechungen wieder nachhause, wo wir um 20 Uhr eintrafen, ziemlich genau 84 Stunden nach unserer Abreise.

Zwei Caches ins Nürnberg:

WiesnCache  by Downhillbird (former aero85) & Oliver_K | GC1WEQT | Bayern, Germany, Kommentar: Nix Besonderes!

The River Wild  by ballerinafee & rogue | GC2CPWE | Bayern, Germany, Kommentar: Schöner Kletter-Brücken-Cache!

The River Wild
by ballerinafee & rogue |
GC2CPWE | Bayern, Germany

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Geocaching in Prag IV: Tag 3, 25.05.12

12. Juni 2012 at 13:44 (Geocaching)

… Am nächsten Morgen, ein ähnliches Spiel wie am Vortag: Sonne, Hitze, Lärm ab 5:30 Uhr. Zwei Dinge waren allerdings anders. 1. Die Jungs hatten sich einen Wecker gestellt, weil wir bis 10 Uhr das Zimmer verlassen mussten, weshalb ich nicht ganz so lange alleine ausharren musste. 2. Es gab kein warmes Wasser. Bevor Volker und Daniel erwachten, wusch/duschte ich mich stückweise mit der Eiswürfelbrühe. Unglaublich, dass Wasser aus einem Hahn in Mitteleuropa soooo kalt sein kann! Ich klärte alles Nötige an der Rezeption. „Kein warmes Wasser!“ „Ja, im ganzen Haus keins, wir arbeiten daran.“ Na dann… Als ich wieder ins Zimmer kam fragte Daniel irritiert, weshalb ich so fit sei. Er würde es noch merken, dachte und sagte ich. Volker war bereits unter der Dusche und litt still. Kein Mucks war zu hören. Das irritierte wiederum mich. Auf mein Nachfragen, ob das Wasser denn nicht mehr kalt sei, ein inbrünstiges „Oh doch!“. Ich setzte Daniel in Kenntnis, was ein Fehler war. Er machte dann eine ganze Weile dumme Witze über Volker und mich. So nach dem Motto „ihr Weicheier, wir Fußballer sind kaltes Wasser gewöhnt“. Dass Volker aus der Dusche kam und sich erst einmal sprachlos zurück ins Bett legte und die Arme um sich schlang, ließ Daniels Spott nicht gerade weniger werden. Das hielt so lange an bis er selbst ins Bad musste. Danach Stille. Zwei Stunden lang! Daniel war eine Frostbeule. Nicht ansprechbar, fertig mit der Welt und von Kälte geschüttelt. Sehr schön! 😛 Abgesehen von unserem Eisschwimmen begann der Tag wie der vorige: Tram Nr. 22 bis zur Burg (Haltestelle „Pohořelec“) und nahrhaftes „Frühstück“ im Supermarkt (Energydrink, Croissants, Kaffee,…). Danach gingen wir aber dieses Mal rechts an der Burg vorbei, denn ich wollte zur Deutschen Botschaft. Warum? Geschichtsträchtiger Ort samt Geocache! Besagter Cache entpuppte sich leider als relativ unspektakulär, aber das war nicht schlimm, wir wollten ja ohnehin dorthin. Danach ging es spektakulär weiter: David Černýs „Streams“ vorm Kafka Museum, die angeblich schmalste Gasse Prags, der Garten des Wallenstein-Palais, astronomische Uhr am Altstädter Ring, kubistisches Café, Ständetheater, der heilige Wenzel in der Lucerna-Passage, Wenzelsplatz, Nationalmuseum usw. Wir staubten vier Caches ab und suchten uns blöd an zwei weiteren, die sich später tatsächlich als verschwunden herausstellten. Viel zu sagen gibt es zu den Tradis nicht: „Terezka“ (zwischen neuem Rathaus und Nationalbibliothek) roch nach Pipi, weil der als Asphalt getarnte Cache in einem Loch am Boden versteckt ist. Lecker! Wir nahmen die Dose von Vorcachern entgegen und gaben sie auch wieder an Nachfolger weiter. Cache and the city! Wegen des ganzen Trubels ließ ich dort mein Notizbuch liegen. Buhuhu! Den „schmalste-Gasse-Cache“ gab uns schon wieder einfach nur jemand in die Hand. Laaaaangweilig! Am kubistischen Café (Dům U Černé Matky Boží) und am Ständetheater (Stavovské divadlo) suchten wir lange, aber erfolgreich. Endlich am oberen Ende des Wenzelsplatz angekommen, endete unsere Glückssträhne. Beide Caches am Národní muzeum waren beim ersten Hinsehen höchst vermuggelt und bei näherer Betrachtung gar nicht mehr an Ort und Stelle. Wir hatten umsonst gesucht. Wenn man Internet hat, geht man in solchen Fällen zu www.geocaching.com, ruft den entsprechend Cache auf und schaut sich die neuesten Beiträge im digitalen Logbuch an. Eventuell sieht man dort, ob schon jemand vorher „did not found“ angegeben hat. In diesem Fall beendet man die Suche schneller als wenn man glaubt, man müsse irgendwo etwas finden. Wir suchten eeeeewig, denn wir wussten nicht, dass schon andere nicht fündig geworden waren. Sehr unzufrieden zogen wir ab. Nur Mittagessen konnte uns jetzt trösten! Dieses Mal würden wir im Kloster essen, koste es, was es wolle. Und tatsächlich, wir bekamen einen Tisch und die Küche des „Staročeský restaurant Klášterní šenk“ hatte geöffnet. Und außer mir speisten auch alle wunderbar. Ich musste leider feststellen, dass meine Gnocchi-Pilzpfanne aus dem Programm genommen wurde. Dadurch verwirrt, wählte ich leider etwas Ekelhaftes aus Buchweizen und Knoblauch. Bäää! Nach dem Essen hieß es auch schon Abschied nehmen. Noch zwei Cachelein in nächster Nähe und dann ab nach Nürnberg zu P-Tobias-Becker-B. Beim letzten Cache setzte Volker aus und hütete das Auto. Schade eigentlich, denn dieser Cache war recht originell. Ätsch! Findet man als erster einen Cache, holt sich also ideelles „Gold“, dann loggt man „FTF“, was „first to found“ bedeutet. Bei diesem Cache soll man auf jeden Fall einen Text mit FTF… ins Logbuch eintragen. Daniel und ich schrieben z.B. FTFWV (first to found without Volker), weil Volker nicht mitgegangen war. Bis Nürnberg hielten wir (abgesehen vom Bleifuß) die Füße still: Eine kurze Aufregung, weil der Student-Agency-Bus auf der tschechischen Autobahn gratis W-lan versprühte und dann große „wir-können-endlich-wieder-mit dem iPhone-im-Internet-surfen-Stille“ von der Deutschen Grenze bis nach Nürnberg Fischbach. Aber dann: Action! Nürnberg Fischbach war mir, als altem Mitfahrgelegenheits-Hasen, bekannt. Diesmal wurde dort aber niemand ein- oder ausgeladen, wir machten unsere letzte Cachepause! Hier hält sich nämlich ein CD-tausch-Cache versteckt. Klasse Idee für Reisende wie uns. Und dann auch noch wunderschön umgesetzt. Die Konsequenz: die letzten Meter konnten wir „Rockstar Vol. 2“ von 1995 hören. Ähäm… Bei P-Tobias-Becker-B stand dann schon das Essen auf dem Tisch: „Kerschdja un Gurkesupp“. Und obwohl nach dem Essen jedem nur nach Schlafen zumute war, ging es noch in die City. Wir versackten im „42“, aber das tut hier nichts zur Sache 😉 Die Caches: Walking Trabant SP1  by Echo_snp | GC16QH5 | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: langweiliger Cache an schönem/interessantem Ort Nejuzsi ulicka v Praze/Prague narrowest street  by Tinah&Power Team | GC1TTFZ | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: langweiliger Cache an lustigem Ort Terezka  by termiter.cz | GC14WV8 | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: Ich würd’s nicht noch einmal machen. Pfui-ba-iiii! DUM U CERNE MATKY BOZI  by mistr Dp.man | GC23GNE | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: Eine Empfehlung! Stavovske divadlo / The Estates Theatre  by Mistr Dp.man | GC1AHY3 | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: Nicht der Knaller, aber schon spannend, wie dreist manche Stadtcaches sind. [Vaclavak / Wenceslas square by Bludicka & Pitr & Jita | GCKN5P | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: Leider nicht gefunden!] [Narodni muzeum 1891 by Mel-Man | GCW43N | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: Leider nicht gefunden!] Brevnovsky vetrnik  by VelkyVezir | GC2NX6Y | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: Für mich ein Muss. home sweet home! 🙂 FTF !! FTF !! FTF !!  by Golem team | GC14MW7 | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: Witzige Idee und Location an meiner alten Jogging-Strecke. Tipp von mir! ## aura83s CD/DVD-trade ##  by aura83 | GC1YFNC | Bayern, Germany, Kommentar: CD-Tausch für Reisende. Tolle Idee, schön umgesetzt. Nur leider kein Platz für Hüllen. Daniel wird’s nachmachen. Juchhu!

Ooooooh….

Hui, jetz isser uff ähmo do vorne….

Terezka by termiter.cz | GC14WV8 |
Hlavni mesto Praha, Czech Republic

DUM U CERNE MATKY BOZI
by mistr Dp.man | GC23GNE |
Hlavni mesto Praha, Czech Republic

## aura83s CD/DVD-trade ##
by aura83 | GC1YFNC |
Bayern, Germany

Nach dem CD-Tausch: Rockstars Vol.2 von 1995! Yeah!

Zweite warme Mahlzeit des Tages: Kerschdja un Gurkesupp

Unsere dritte warme Mahlzeit des Tages!

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Geocaching in Prag: Part III – Tag 2, 24.05.12

10. Juni 2012 at 22:25 (Geocaching)

Was sich am ersten Tag schon abzeichnete, das bestätigte sich an Tag 2: das Wetter war fantastisch! Leider war ich sowohl den frühen Sonnenaufgang als auch den Stadtlärm überhaupt nicht mehr gewöhnt. Zudem hatte ich meine Rechnung ohne die neuen Fenster im Wohnheim gemacht. Waren die alten Fenster des Kajetánka lediglich dazu da, dass es nicht ins Zimmer regnete, so bestehen die neuen Fenster offenbar aus Schallschutz-Hochsicherheits-Panzerglas. Als ich um 5:30 erwachte, weil das Herz der Stadt zu schlagen begann, stand die Sonne schon hoch genug, um ganz enorm in mein Zimmer zu brezeln.  Es war also hell UND laut UND warm. Mit ein wenig mehr Grips, hätte ich wenigstens die Sache mit dem Lärm beheben können. Die Balkontür zu schließen hätte gereicht. JETZT! Mit diesen neuen Fenstern! Konnte ja keiner ahnen… Ich stellte es etwa drei Stunden später fest, nachdem ich gelesen, alle Cache-Blätter sortiert und getackert hatte usw. Ich schaffte es, wieder einzudösen…bis die Putzfrau uns mehrmals hartnäckig fragte, ob wir neue Handtüchlein bräuchten. NEIN! Brauchen wir nicht! Wir haben RICHTIGE Handtücher dabei! Kein Mensch braucht Geschirrhandtücher für zwei Nächte im Studentenwohnheim! Naja, immerhin waren nun auch Daniel und Volker bei Bewusstsein. Es konnte losgehen…

Frühstück gab’s im Supermarkt über der Burg: Energydrink, Cola, Eis, Kekse, Tuc… Was man am Morgen so braucht. Nachdem Daniel nur knapp einem Zuckerschock entging (leichtsinnig „Margot“ gekauft und herzhaft reingebissen!), versuchten wir uns am ersten Cache des Tages, den wir aber leider nicht finden konnten. Da wir nun doch ziemlich spät losgegangen waren, entpuppte sich die Burg ohnehin als Tourifalle. Vor allem gelangweilte Schüler auf Abschlussfahrt kreuzten unseren Weg („Jungschlampen?!“). Wir wagten uns trotzdem an zwei weitere Caches an der Burg. Der Earthcache war kein Problem: Foto am Monolith gemacht, fertig! Schwieriger war der Multicache, den ich ausgesucht hatte. Multicache heißt: Ein Cache bestehend aus mehreren Stationen! Das macht im Allgemeinen viiiiiiel mehr Laune als die sogenannten „Tradis“, die man nur an vorgegebenen bzw. errätselten Koordinaten sucht und loggt. Aber so ein Multi kann’s eben auch mal ordentlich in sich haben. Dieser hier bestand aus verschiedenen Zählaufgaben. Man muss an einen bestimmten Ort gehen und dort irgendwelche Dinge zählen. Das kann einfach sein…oder auch mal missverständlich und tricky. Wir stellten uns wie gewohnt dämlich an: Akademiker, wehe wenn sie losgelassen! In der normalen Alltagswelt werden plötzlich die einfachsten Dinge zum Problem. Und weit und breit kein Internet. Meine persönliche Schwachstelle: andersartige Schrift! Schreib etwas groß oder dick oder rot oder alles auf einmal, ich werde es überlesen, garantiert! Überschriften existieren in meiner Welt nicht. Ebenso wichtige Hinweise, die fett und rot irgendwo stehen. Zum Beispiel in einem Cachelisting 😉 Nachdem wir uns von der Zählerei schon fühlten wie Graf Zahl von der Sesamstraße, standen wir vorm Goldgässchen und ich ahnte, was uns nun blühte: wir sollten am einzigen Haus mit Gärtchen die Zaunlatten zählen! Leider kostet die kleine Alchimisten-Straße Eintritt. Und nicht wenig! Wie man im jüdischen Viertel nicht einfach nur auf den alten jüdischen Friedhof kann, so kann man auch nicht separat ins Goldene Gässchen. Es gibt nur Kombitickets! Es ist okay, 10 oder 15€ für ein Ticket zu bezahlen, wenn man sich dann auch alles ansieht. Wir wollten aber eben NUR in die Gasse. Dafür war’s ganz eindeutig viel zu teuer! Sollten wir also 2 Stunden Arbeit einfach so in den Wind schreiben? Kurz vor Schluss aufgeben? Später wieder kommen (etwa von 18:30 bis 23 Uhr ist die Gasse kostenlos geöffnet!)? Ich kann aus Erfahrung sagen: die Spezies der Geocacher HASST das! Also ließen wir nicht locker und suchten einen Tourishop. Die Goldgasse ist beliebtes Postkartenmotiv,  da musste man doch irgendwie diese Zaunlatten zählen können ohne selbst hinzugehen?! Und tatsächlich, am Ende funktionierte es. Um besagtes Gärtchen der Hausnummer 19 von allen Seiten zu sehen, hatte ich einen Burgkalender in der Hand, Daniel eine Panorama-Postkarte und Volker ein Buch über die „Pražský hrad“. Zusammen ergab sich ein gutes Komplettbild. Ausnahmsweise huperdupermegaclever von uns!  Meistens lässt einen der Cache-Owner nicht vollkommen im Dunkeln tappen. Es gibt Hinweise, sogenannte „Hints“. Es ist oft so, dass man beim Geocaching Dinge zählen muss. Dann erfährt man in den Hints beispielsweise die Summe aller gezählten Dinge. Oder die Quersumme. Etwas, womit man am Ende seine gesammelten Daten überprüfen kann. So auch hier. Wir wussten nun, dass irgendwas nicht stimmen konnte. Wir rechneten hin und her, liefen alles noch einmal ab, zählten erneut (Volker, die Niete, hatte nämlich an einer Stelle Mist gebaut!) usw. Am Ende erschien uns nur eine Variante sinnig. Wir errechneten die Koordinaten und versuchten unser Glück. Jetzt nur noch einen Weg durch die Baustelle finden…wir werden doch jetzt hoffentlich irgendwie an diesen verflixten Final kommen?…hier lang…Sackgasse!…dort könnt‘s klappen….nee Mist, falsch abgebogen…Durst!…erst mal Pause machen! Wir waren nicht ganz zufrieden mit der Situation, aber wir kamen auf unserem Weg nicht mehr am Cache vorbei und hatten keine Lust mehr, den ganzen Berg wieder hochlaufen zu müssen. Deswegen: Kaffee-Pause. So wurde Daniels 300. Geocache der, an der John-Lennon-Mauer, wo wir im Café Campanulla einkehrten. Ein Sommertipp von mir! Diesen ersten wirklichen Stadt-Cache mussten wir nicht suchen, Daniel durchschaute die Situation sofort: andere Cacher waren gerade am Werk. Sie schickten ihr Kind vor, um den Cache unauffällig wieder zurückzulegen. Also, wissend gelächelt, den Cache wieder eingesammelt, geloggt und Kaffee respektive Milchshake getrunken! Danach: Mittagessen („Bar Bar“), ein wenig Umgucking und zurück zu Cache #1. Diesmal fanden wir den richtigen Weg und *Freude* unsere Koordinaten hatten wir richtig zusammengepuzzelt. Yeah! Kleiner Wehrmutstropfen: der Final war ein „Nano“, also ein Winzling-Behälter! 1. Kann man dort sowieso nur seinen Namen eintragen und keine Kommentare abgeben und 2. war das Logbuch auch noch voll bis Oberkante Unterlippe. Grrrrr! Aber egal: der Weg ist ja bekanntlich das Ziel!

Danach hatte ich einen untypischen Programmpunkt gewählt: Stromovka-Park und Výstaviště-Gelände. Dort war ich selbst nur einmal mit Bastian. Es gibt so viele Parks in Prag, da muss man nicht unbedingt mit zwei verschiedenen Trams rumgondeln, um sich irgendwo in die Wiese zu legen. Aber das postapokalyptische Ausstellungsgelände ist definitiv eine Reise wert. 1891 sicherlich der neueste Schrei, wirkt die ganze Fläche heute sehr anachronistisch und verloren. Findet dann dort neben der traurigen Dauerkirmes noch ein Bierfest statt, dann ist das wirklich unfassbar strange. Im Park suchten wir – wer hätt’s gedacht – drei Geocaches. Allgemein auch alles unspektakulär.

Danach müssen wir in ein Zeitloch geraten sein. Wir haben den Park in der Dämmerung verlassen und sind wieder zur Karlsbrücke, um den Virtual Cache diesmal korrekt anzugehen. In der Beschreibung stand nämlich, dass man auf dem Foto sein GPS-Gerät zeigen soll, was wir am Vortag NICHT taten. Und als wir dann halbverhungert beim Kloster Břevnov ankamen, da war es schon 21:50 Uhr. Küche zu! Und nun passierte etwas komplett Merkwürdiges: ich musste eine neue Lokalität austesten! Seit ich nicht mehr in Prag wohne, komme ich noch etwa zweimal im Jahr für 2 oder 3 Tage in die Stadt. Und dann habe ich jedes Mal so viele Pläne, dass nie Zeit für etwas Neue bleibt. Jetzt musste es aber sein. Und es war der totale Hammer! Es begann mit einer verwirrend überschwänglichen Begrüßung, die wohl Volker galt. Nicht, ihm als Person, sondern seinem T-Shirt. Das war uns aber mittags schon einmal passiert. Man gewöhnte sich langsam daran. „Wo hast du das T-shirt her?“ „Internet!“ Knappe, freundliche Dialoge, wie ich sie mag 😉 Nachdem wir geklärten hatten, dass es sich NICHT um Bekannte von mir, sondern um Volker-Fans handelte, schon die nächste Irritation: die Karte war komplett tschechisch. Der Hunger machte die Wahl jedoch leicht. Daniel verstand den Hinweis „für 2 Personen“ und sagte „das nemm ich!“. Ich erklärte ihm dann noch, dass es sich irgendwie um Hühnchen handeln müsse. Gekauft! Volker: „Dann nemm ich das ach!“. Aus Gründen des Anstands entschied man sich dann (leider!), erst einmal EIN Gericht zu bestellen und zu teilen, so wie es laut Karte vorgesehen war. Natürlich war es meine peinliche Aufgabe, das Ganze dann hinterher erneut zu ordern. Ich versuchte dem netten Herrn zu erklären, dass wir uns nicht beschweren wollten, dass es sehr wohl eine Portion für 2 Personen war, dass Volker und Daniel eben einfach viiiiiel Hunger („moc hlad!“) hätten. Mein eigenes Essen war ganz sensationell: Knödel mit Ei und saurer Gurke für 2€! Hatte ich selbst bestellt. Ohne Karte! Ha! Schön war’s!

Caches:

[Plynove lampy – Gaslamps by Mel-Man | GCWWE1 | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: Suche aufgegeben, zu viele Muggel!]

Mrákotínský monolit  by hlava.cz | GC2T2TP | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: Rätsel nicht ganz verstanden, Bild könnte eigentlich überall entstanden sein, trotzdem geloggt 😉

Lennon Wall  by Kpypl | GCZQ7Q | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: Viiiiiiele Muggel!

Prochazka Prazskym hradem  by Konvalinky | GC195X3 | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: Hier haben wir 2-3 Stunden gebraucht. Unser Meisterwerk!

Lazarus (Stromovka Sojourn 2)  by linearB | GCWEHK | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: Schöne Geschichte um einen wiederauferstandenen Cache, den jemand netterweise adoptiert hat.

Stromovka panorama  by Pc-romeo adopt by Majulka | GCNDX5 | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: Steiler Aufstieg!

Tramway Krizik 1891  by Mel-Man | GCW11X | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: Nix für dicke Hände!

Cache my Czech (Prague)  by CARGOLAX | GCF496 | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: Beim zweiten Mal auch hier erfolgreich!

Sonnenaufgang vorm Zimmerfenster, etwa um 5:30 Uhr!
Man beachte: den neuen Kajetánka-Park!

Unser Earthcache-Log-Bild!
Mrákotínský monolit 1
by hlava.cz | GC2T2TP |
Hlavni mesto Praha, Czech Republic

Mrákotínský monolit 2
by hlava.cz | GC2T2TP |
Hlavni mesto Praha, Czech Republic

Prochazka Prazskym hradem 1
by Konvalinky | GC195X3 |
Hlavni mesto Praha, Czech Republic

Prochazka Prazskym hradem 2
by Konvalinky | GC195X3 |
Hlavni mesto Praha, Czech Republic

Lennon Wall 1
by Kpypl | GCZQ7Q |
Hlavni mesto Praha, Czech Republic

Lennon Wall 2
by Kpypl | GCZQ7Q |
Hlavni mesto Praha, Czech Republic

Im Garten des Cafés „Campanulla“

Prochazka Prazskym hradem 3
by Konvalinky | GC195X3 |
Hlavni mesto Praha, Czech Republic

Unglaublich aber wahr: Das tschechische Bierfest bei Výstaviště!

Die gruselige Dauerkirmes bei Výstaviště

Výstaviště

Cache my Czech (Prague), 2. Versuch!
by CARGOLAX | GCF496 |
Hlavni mesto Praha, Czech Republic

Restaurace U Kláštera
Bělohorská 183/169
162 00 Praha 6-Břevnov
Česká republika

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Geocaching in Prag: Part II – Tag 1, 23.05.12

10. Juni 2012 at 16:26 (Geocaching)

So schleppten wir am 23. Mai 2012 eine große Zahl an Geocaches mit uns. Als Beschreibungen auf Papier und als gespeicherte Daten in unseren GPS-Geräten. Das Papier war das Problem, es sorgte für ziemliches Chaos im Auto! Volker und Daniel tackerten fröhlich drauflos, verloren aber bald die Lust an der Arbeit und an meinen Spielzeugtackern. Also blieb es bei den losen Blättern, dank Volker alle in dreifacher Ausführung. Ich fuhr, Daniel gab Abfahranweisungen für die Unterwegs-Caches. Es klappte auch alles einigermaßen gut, doch es war schnell klar, dass wir nicht wirklich gut vorankamen. Ich hatte noch nie so lange für die Strecke Neunkirchen/Saar-Prag gebraucht! Wenn man’s aber nicht eilig hat, dann lockert Geocaching eine lange Strecke durchaus auf.

Wir waren um 7:30 Uhr gestartet und kamen gegen 17 Uhr am Wohnheim „Kajetánka“ an, wo wir uns ein Einzel-Doppelzimmer-Appartement teilten. Schnell eingecheckt – mit Till’s Übersetzungsarbeit hatte die Email-Reservierung im Vorfeld tatsächlich einwandfrei geklappt! -, kurz frischgemacht und Abmarsch!: Klub Újezd (Bier), Petřín (Seilbahn), Velryba (Abendessen), Karlsbrücke (kaum Touristen unterwegs) usw. Eigentlich alles wie immer, nur eben samt Geocaching. Wir begannen auf dem Petřín, wo wir derart viel Cache-Auswahl hatten, dass wir getrost auch mal einen „Final“ als „did not found“  in die Statistik eingehen lassen durften. Einfach weiter zu den nächsten Koordinaten! Und dazwischen? Aussicht, Aussicht und noch mal Aussicht. Im Allgemeinen aber jetzt noch kein Cache-Knaller. Dass es einen Geocache in der Karlsbrücke gibt, hat mich schon etwas verblüfft, aber ansonsten war an diesem Tag alles noch ganz easy-going. Das Stadtgetümmel sollte erst am nächsten Tag beginnen…

Dies war unsere (unspektakuläre) Tagesausbeute:

Petri Heil by Roigeischt | GC3JKZZ | Baden-Württemberg, Germany, Kommentar: Die Dose muss erangelt werden!

Baggersee Reilingen by dany70, pip 02 | GC3BDWH | Baden-Württemberg, Germany, Kommentar: Viiiiele Mückenstiche!

Der verborgene Drive-In by ramazottel | GC1XBAH | Baden-Württemberg, Germany, Kommentar: recht originell versteckt!

Maja by Waelzkla | GC30XTP | Bayern, Germany, Kommentar: Sehr hübsche Cacheverpackung!

[Laurenziberg-Petrin 1891 by Mel-Man | GCXJR2 | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: Leider nicht gefunden!]

Prague Panorama by lunchbox, adopted by ebik | GC1E51 | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: Geocaching im Grünen, wie zuhause also.

Petrinske sady/Petrin Hill Gardens by perchCZ | GC30DYK | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: Bienenstock und Vogelhaus, jeden Cache findet Herr Krauß!

Prague bridges 1 – Karluv most by Benjo5 | GC189E5 | Hlavni mesto Praha, Czech Republic, Kommentar: Einfach in einem Sockel der Karlsbrücke versteckt. Hihi!

Biene Maja am Autohof

2x Volker im Klub Újezd

Postkarten zum Selbermachen auf dem Petřín.
Warum haben wir eigentlich keine gemacht? Wahrscheinlich konnten wir uns nicht für ein Motiv entscheiden 😉

Prague Panorama
by lunchbox, adopted by ebik | GC1E51 | Hlavni mesto Praha, Czech Republic

Virtual Cache auf der Karlsbrücke, 1. Versuch 😉

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Geocaching in Prag: Part I – Allgemeines

10. Juni 2012 at 15:53 (Geocaching)

Bereits das Geocaching-Magazin März/April 2012 nahm sich des Themas „Geocaching in Prag“ an. Doch in den Tagen vom 23. bis 26. Mai machte ich den Praxistest.

Prag kenne ich mittlerweile ziemlich gut. V.a. natürlich die Gegend um die Wohnheime Hvězda, Kajetánka und Větrník und den Standard-Touri-Kram in und um die Altstadt. Geocaching ist hingegen eine meiner neueren Leidenschaften. Erst seit etwas über einem Jahr begebe ich mich regelmäßig auf solch elektronische Schnitzeljagd. Auf www.geocaching.com kann man schauen, wo jemand einen „Cache“ (nicht Cash oder Catch!) versteckt hat. Mithilfe eines GPS-Gerätes (es kann auch ein GPS-fähiges Smartphone sein!) macht man sich dann in der freien Natur oder im Stadtdschungel auf die Suche nach dem vom „Owner“ ausgelegten Schatz. Wenn alles gut läuft, dann findet man nach einigem Rechnen, Rätseln und/oder Suchen ein Behältnis, in dem sich ein (analoges) Logbuch befindet. Von fingerhutgroßen (bzw. -kleinen) Metallnippeln über Film- und Stuhlprobendosen bis hin zur Tupperbox oder hölzernen Schatztruhe kann ein Cache viele Formen haben. Plötzlich sieht man einigen Grünen-Punkt-Müll mit ganz anderen Augen: Da kann die Kaugummi- oder Bonbondose ebenso schnell zum Cache werden wie das leere Marmeladenglas! Daneben gibt es noch Sonderformen an Geocaches, bei denen kein materieller Gegenstand gesucht wird. Beim virtuellen sowie beim Earthcache muss man an einer bestimmten Stelle ein Foto von sich machen. Meist in Verbindung mit einer Vor-Ort-Frage, die man hinterher via Email beantwortet. Hat man alle Hürden gemeistert – die von einer Schwierigkeits- und Geländewertung von 1 bis 5 reichen können – so darf man sich auch im digitalen Logbuch auf www.geocaching.com verewigen. Aber tendenziell gilt: der Weg ist das Ziel! Auf der Suche nach Geocaches gelangt man an Orte, die man anders vielleicht nie entdeckt hätte. Z.B. sogenannte „Lost Places“.

So ging es mir in Prag jetzt allerdings nicht, ich hielt mich an altbekannte Plätze, denn ich war Touri-Guide. Ich war mit Volker und Daniel auf Tour und die beiden waren zum ersten Mal in Prag und heiß wie Frittenfett. Möglichst viele schöne Geocaches für die Statistik mussten her! Also recherchierte ich schon zuhause gut vor. Ich überlegte, wo wir hingehen sollten und welche Caches unsere Wege pflastern würden. Dazu musste ich beachten, dass wir die Cache-Beschreibung, das „Listing“, auch verstehen konnten. Geocaches mit seitenlangen tschechischen Abhandlungen mussten leider aussortiert werden. So viel Übersetzungsarbeit gab die Zeit nicht her. Und man kann in Prag ruhig etwas wählerisch sein, es ist die Cacherhochburg schlechthin. Niemals könnte man bei dieser Cachedichte in 3 Tagen alle Geocaches der Stadt bewältigen! Ein Ding der Unmöglichkeit! Um der Auswahl-Flut  irgendwie Herr zu werden, arbeitete ich mit dem Geocaching-Magazin sowie mit Favoritenpunkten und Distanz.

Das Magazin empfahl verschiedene Caches in Prag, von denen aber viele momentan defekt waren. Das ist immer das Problem beim Geocaching: lange im Vorfeld planen kann man schlecht, denn Geocaches sind nicht immer freigeschaltet. Mal wurden sie „gemuggelt“ (von Nicht-Geocachern, Muggel genannt, entfernt), mal ist etwas am Cache defekt (gebrauchs- oder wetterbedingt) oder mit dem Ort stimmt etwas nicht (Baustelle, Tierschutzmaßnahmen, Jagdgebiet…). Man muss also immer kurzfristig schauen, ob es sich überhaupt lohnt, sich auf die Suche zu machen. Trotzdem war das Geocaching-Magazin für den Anfang eine gute Orientierungshilfe. Ein paar von den Caches wurden vorgemerkt!

Sucht man selbst nach Geocaches in Prag, dann erhält man seeeeehr viele Treffer. Diese kann man dann nach verschiedenen Kriterien sortieren, um sich einen besseren Überblick zu verschaffen. Favoritenpunkte sind ein sehr nützliches Mittel, sie können aber nur von Premiumnutzern genutzt werden. Viele Favoritenpunkte können verschiedene Ursachen haben: der Cache führt die Finder zu einer ausgesprochen schönen Location, der Cache selbst ist unheimlich originell oder der Cache wird einfach total oft geloggt. Manchmal trifft alles auf einmal zu! In Prag bedeuten viele Favoritenpunkte fast zwangsläufig: die Beschreibung ist mehrsprachig. Nur dann schafft es ein Cache so viele Touristen anzulocken, dass die Favoritenpunktezahl zwischen 200-400 liegt. Das sind enorm hohe Zahlen, die niemals nur durch „einheimische“ Geocacher“ erreicht werden würden. Denn Favoritenpunkte sind kostbar: nur einen von 10 Caches kann man auf diese Weise auszeichnen. Sprich: Wer 200 Geocaches auf www.geocaching.com  geloggt hat, der hat 20 Favoritenpunkte auf seinem Konto, die frei vergeben werden dürfen.

Und dann suchte ich – wie bereits beschrieben – gezielt nach bestimmten Orten: welche Caches liegen wie weit von Orten entfernt, die wir ohnehin besuchen wollten? Ein großer Aufwand, der sich aber nach meiner Erfahrung lohnt. Schaut man im Smartphoneunterwegs auf Schritt und Tritt, wo der nächste Cache liegt, dann wird man in Prag nicht mehr froh. Auf diese Weise wird man sicher mehr als eine Sehenswürdigkeit verpassen, weil man stattdessen aufs Handydisplay starrt. Bedauerlich!

Doch nicht nur ich hatte Vorbereitungen getroffen: Auch Daniel war nicht untätig gewesen! Er suchte uns ein paar „On-the-Way-Caches“ heraus. Dies kann man von Hand zu Fuß tun (Route auf der Cache-Karte auf www.geocaching.com  unter die Lupe nehmen!) oder als Premiummitglied halbautomatisch mittels Benutzerrouten und Poquet Queries. Das bedeutet, dass man seine Start und Ziel seiner Reise eingibt und dann nach gewissen Kriterien und in einem bestimmten Abstand Geocaches entlang der Strecke heraussuchen kann. Schwierigkeit hierbei: Das Programm misst die Distanz via Luftlinie. Liegt ein Cache nur 100m neben der Autobahn, kann es trotzdem sein, dass man ewig braucht, um ihn zu erreichen.  Nur Caches an Autobahnabfahrten sind wirklich als sogenannte „Drive-ins“ zu empfehlen!

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Blogparade: Zeigt der Welt eure Zahnpasta!

18. Januar 2012 at 13:59 (Blogparaden)

Willems hat mal wieder an einer exhibitionistischen Blogparade teilgenommen. Diese stammt von Lordy und fragt nach der Zahnpasta in deinem Badezimmer. Das interessiert eigentlich keine Sau, aber ich mache trotzdem mit. Ich habe nämlich eine neue Zahnpasta, deren rückseitiger Warnhinweis mich sehr stutzig machte. Da hatte ich den Drogerieartikel allerdings schon gekauft (für knappe 5€) und es gab kein Zurück mehr. Ich bin ja auch zum Glück nicht allergisch, sondern lediglich irritiert und angeekelt.

Das Kleingedruckte: "Kann Spuren von Proteinen aus Schalentieren enthalten..."

Schmecken tut die weiße Paste übrigens unauffällig.

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Musik 2011

12. Januar 2012 at 17:14 (Blogparaden)

Bei Daniel habe ich (leider etwas zu spät) eine Blogparade zum Thema „persönliche Musik des Jahres 2011“ entdeckt. Da mach‘ ich doch mal mit!

  • Dein Song des Jahres?
  • Dein Album des Jahres?
  • Dein Live-Konzert des Jahres?

Meine geschummelten Songs des Jahres 2011 sind „Moby – Mistake“ und „Crystalised“ von „XX“. Da beide Songs schon älter sind, ich sie aber erst 2011 für mich entdeckt habe, nehme ich diese zwei „halben“ Songs statt einem echten 2011er Hit 😉

Das Album des Jahres ist für mich „We sink“ von „Sóley“. Die Mischung aus Björk und Portishead hat es mir schwer angetan.

Das beste Live-Konzert kann ich nicht eindeutig benennen, denn da gab zwei Jahreshighlights für mich:

1. „Friska Viljor“ in Aachen (14.09.11): 2 Tage Aachen inklusive Lieblingsband-Konzert im Musikbunker und „William The Contractor“ als Vorband-Entdeckung – ganz ganz groß!

2. „Bosse“ in Saarbrücken (06.12.11): Wieder einmal Bosse in der Garage, diesmal aber nicht wohnzimmermäßig im Kleinen Klub, sondern vor über 1000 Leuten in der Haupthalle. Axel Bosse samt Band konnte es vertragen, es offenbarten sich ungeahnte Entertainerqualitäten. „Boy“ als Vorband vervollständigte das Gesamtpaket. Alles äußerst sympathisch!

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Playmo Worldtour XIII

13. November 2011 at 22:32 (Playmo)

Mannheim - November 2011

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Playmo Worldtour XII

5. Oktober 2011 at 22:45 (Playmo)

Homburg - Oktober 2011

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